laborUnser Labor
im Bassermannweg 12
Wir sind ein akkreditiertes, daher jährlich überprüftes Labor.
Kein Versand von Proben an Fremdlabore.
Ratenzahlung möglich.
 Persönliche Beratung: Tel 030/80 58 33 73 oder info@vaterschaft-berlin.de

Hier finden Sie den
Flyer für Vaterschaft-Berlin

Deutsche Akkreditierungsstelle D-PL-13022-01-00

Wie sicher sollte mein Vaterschaftstest sein? Die derzeit gültigen Richtlinien legen einen Wert fest, der im Falle einer bestehenden Vaterschaft normalerweise erfüllt sein soll: mindestens 99,9 %. Bei einer Vaterschaftswahrscheinlichkeit von ´mehr als 99,9 %´ beträgt die Sicherheit mehr als 1000:1   ...

 

Zuverlässigkeit

 

Wie sicher sollte mein Vaterschaftstest sein?

Die derzeit gültigen Richtlinien legen einen Wert fest, der im Falle einer bestehenden Vaterschaft normalerweise erfüllt sein soll: mindestens 99,9 %. Bei einer Vaterschaftswahrscheinlichkeit von ´mehr als 99,9 % beträgt die Sicherheit mehr als 1000:1.

Der Wert reicht also für den Normalfall.

Ein auf 15 STR-Merkmalssysteme beruhender Vaterschaftstest erreicht meist spielend mehr als 99,99 % Vaterschaftswahrscheinlichkeit - Ergebnis sicherer als 10.000:1, oft auch mehr als 99,999 % – sicherer als 100.000:1 und in nicht ganz seltenen Fällen sogar mehr als 99,999999%, - sicherer als 100.000.000:1 - wenn auch die Mutter untersucht wird.

15 Merkmalssysteme sind für den Normalfall voll ausreichend. Die Beteiligten selbst bestimmen durch ihre Merkmale die Vaterschaftswahrscheinlichkeit maßgeblich. Die Häufigkeit der Merkmale, welche der Vater an das Kind vererbt hat, entscheidet über die Vaterschaftswahrscheinlichkeit. Ein seltenes Merkmal erhöht die Wahrscheinlichkeit deutlich, ein häufiges kann sie sogar senken. Je mehr Merkmalssysteme das Labor untersucht, desto höher kann die Vaterschaftswahrscheinlichkeit werden. Desto teurer wird der Vaterschaftstest jedoch auch, der Aufwand ist ja höher. In besonderen Fällen können mehr als 15 Merkmalssysteme angebracht sein, etwa wenn der vermutete Vater fehlt und an seiner Stelle andere Verwandte untersucht werden müssen.

Wenn das Kind in mindestens drei Merkmalssystemen solche von seinem Erzeuger stammende Merkmale besitzt, welche beim vermuteten Vater nicht vorhanden sind, so gilt die Vaterschaft als ausgeschlossen. Eine Wahrscheinlichkeit hierfür wird nicht berechnet.

 

Ist ein Vaterschaftstests mit einer garantierten Wahrscheinlichkeit von 99,9999 % oder mehr doch wegen der höheren Sicherheit sinnvoll?

Hierfür gibt es keinen begründbaren Bedarf. Weder eine Behörde noch ein Gericht wird dies vorschreiben. Die geltenden Richtlinien legen einen Sollwert von mindestens 99,9 % fest, von dem jedoch in besonderen Fällen auch nach unten abgewichen werden darf. Mehr als 99,9 % heisst, dass eine Sicherheit von 1000:1 oder mehr gegeben ist! Der Empfängniszeitraum ist nur 120 Tage lang. Nehmen Sie deswegen ruhig von einem allzu üppigen Kostenangebot Abstand, ein hoher Prozentwert hilft nicht immer viel. Achten Sie lieber auf die Akkreditierung des anbietenden Labors. Diese sichert Ihnen eine angemessene Struktur- und Ergebnisqualität des Vaterschaftslabors. Ein Test mit 15 ausgewerteten Merkmalssystemen reicht nahezu immer aus, wenn auch die Mutter untersucht wird.

Wissen Sie übrigens, wie hoch die Wahrscheinlichkeit in Prozent ausgedrückt ist, die nur halb so hoch ist wie 99,9 %?

99,9% bedeutet, dass eine Fehlermöglichkeit auf 1000 gegeben ist. Die halbe Wahrscheinlichkeit beinhaltet danach eine Fehlermöglichkeit auf 500.

Dies entspricht 99,8 % Wahrscheinlichkeit   !

Prozentwerte überraschen manchmal..

 

Sicherheit hat aber auch eine andere Bedeutung: Ergebnisqualität. Diese ergibt sich durch eine langjährige Erfahrung und durch sorgfältig gepflegte qualitätssichernde Maßnahmen im Labor und bei der Probennahme. Hierfür ist die Akkreditierung eine gute Gewähr. Diese ist ohnehin seit Anfang Februar 2011 für deutsche Vaterschaftslaboratorien Pflicht. Achten Sie hierauf, Sie sind der Nutznießer!

 

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