Probenentnahme

Eine wesentliche Grundlage für gerichtlich angeordnete und gerichtlich verwertbare Abstammungsgutachten ist die korrekte Probenentnahme und Identitätssicherung. Das Vorgehen hierfür ist durch die Richtlinien der Gendiagnostik-Kommission zwingend vorgegeben. Zur Untersuchung verwenden wir DNA-freie Spezialabstrichtupfer, mit denen Zellen von der Mundschleimhaut abgestrichen werden. Das Untersuchungsmaterial ist bei Raumtemperatur nahezu unbegrenzt lagerbar.


Identitätssicherung (zwingend durch die Gendiagnostik-Kommission vorgegeben)

Damit keine Verwechslungen vorkommen oder falsche Probanden getestet werden, nimmt der Arzt eine Identitätssicherung vor. Dazu trägt er die Daten der Beteiligten vom Personalausweis/Pass oder bei Kindern von der Geburtsurkunde in einen Identitätsbogen ein. Dieser wird mit einem Fingerabdruck bzw. bei Kleinkindern mit einem Fußabdruck und einem Foto des Probanden versehen. Der Arzt lässt Sie den Namen, mit dem die Proben beschriftet sind, bestätigen. Der Versand der Proben ins Labor wird von der Praxis übernommen, um ein Verwechseln oder Austauschen der Proben zu verhindern.